Die Borreliose ist eine Erkrankung mit vielen „Gesichtern“

Chronische Borreliose

 

 

 

 

 

 

 

Betroffene Patienten einer chronischen Borreliose können über folgende Symptome klagen

  • Kribbeln auf oder unter der Haut
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Lichtflimmern in den Augen
  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Konzentrationsprobleme

In der Regel wird der Erreger (borrelia burgdorferi) durch Zecke übertragen. Was viele nicht wissen: Der Erreger kann sich auch durch andere Stechinsekten übertragen und oft sind zusätzliche Erreger vorhanden (Co-Infektionen).

In der Betrachtung des Blutes im Dunkelfeldmikroskop können Borrelien gefunden werden. Oft kommen diese aber erst nach einigen Stunden zum Vorschein, wenn das Blut (im Mikroskop) sauerstoffärmer wird. Aus diesem Grund wird das Blut von mir über Stunden betrachtet.

Es wurden von mir schon oft Borrelien im Blut entdeckt, obwohl der jeweilige Patient Laboruntersuchungen zur Hand hatte, auf welchen eine Infektion mit Borrelien als „negativ“ (nicht nachweisbar) dokumentiert wurden.

Ich empfehle, aus diesem Grund, bei körperlichens Symptomen einer chronischen Borreliose, sich zusätzlich zur Untersuchung im Labor und beim Hausarzt weiteren Untersuchungen zu unterziehen (z.B. Dunkelfeldmikroskopie)

In manchen Fällen zeigt sich an der Stich-oder Bissstelle eine kreisförmige Rötung (Erythema migrans).

Die Erstversorgung nach einem Zeckenbiss erfolgt, in der Regel, in einer hausärztlichen Praxis. Hier wird auch eine eventuelle Medikamenteneinnahme besprochen. Es ist dem Heilpraktikern nicht erlaubt, eine akute Borreliose zu behandeln. Erst wenn sich borrelioseverdächtige Beschwerden über viele Monate und Jahre hinziehen, kann man einen chronischen Verlauf in Betracht ziehen, die der Heilpraktiker behandeln darf.

Dr. Dietrich Klinghardt schult seine teilnehmenden Mediziner und Therapeuten schwerpunktmäßig auf das Behandeln dieser Erkrankung.

Gegen die Borreliose kann man sich nicht impfen lassen! Es existiert nur ein Impfstoff gegen FSME. Diese Erkrankung kommt aber viel seltener vor als die Borreliose.