Die Borreliose ist eine Erkrankung mit vielen „Gesichtern“

Chronische Borreliose

 

 

 

 

 

 

 

Betroffene Patienten einer chronischen Borreliose klagen können über folgende Symptome klagen

  • Kribbeln auf oder unter der Haut
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Lichtflimmern in den Augen
  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Konzentrationsprobleme

In der Regel wird der Erreger (borrelia burgdorferi) durch Zecken, Läuse aber auch durch Insekten übertragen.

In manchen Fällen zeigt sich an der Stich-oder Bissstelle eine kreisförmige Rötung (Erythema migrans).

Die Erstversorgung nach einem Zeckenbiss erfolgt, in der Regel, in einer hausärztlichen Praxis. Hier wird auch eine eventuelle Medikamenteneinnahme besprochen. Es ist dem Heilpraktikern nicht erlaubt, eine akute Borreliose zu behandeln. Erst wenn sich borrelioseverdächtige Beschwerden über viele Monate und Jahre hinziehen, kann man einen chronischen Verlauf in Betracht ziehen, die der Heilpraktiker behandeln darf.

Interessant ist, daß meist sogenannte Co-Infektionen mit anderen Bakterien vorliegen und sich nicht nur die Borellien alleine finden lassen. Die Frage stellt sich hier, warum der Körper keine Abwehrmechanismen zeigt, um diese bakteriellen Erreger, so schnell wie möglich, wieder zu entfernen. Aus diesem Grund kommt bei der Therapie dieser Erkrankung vor allem der Folgende Satz von Claude Bernard in Betracht: „Die Mikrobe ist Nichts – das Milieu (in welchem sich der Erreger befindet) ist Alles“ d.h. wie stark arbeitet ihre Abwehrsystem, wie unbelastet ist der Körper und wo in ihrem Leben treten ggf. „Grenzüberschreitungen“ auch auf persönlicher Ebene auf.

Dr. Dietrich Klinghardt schult seine teilnehmenden Mediziner und Therapeuten, in der Ausbildung, schwerpunktmäßig auf das Behandeln dieser Erkrankung.

Gegen die Borreliose kann man sich nicht impfen lassen! Es existiert nur ein Impfstoff gegen FSME. Diese Erkrankung kommt aber viel seltener vor als die Borreliose.

Menü